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Selbstverwaltung bei Unfallkassen und Berufsgenossenschaften

Unfallverhütung und Schutz bei Arbeitsunfällen

Die Selbstverwaltung bringt die Erfahrungen und Bedürfnisse von Millionen Beschäftigten, Arbeitgebern und Schülern in die Arbeit der gesetzlichen Unfallversicherung ein. Sie sind der Maßstab für die Aktivitäten der gesetzlichen Unfallversicherungen in Prävention und Rehabilitation.

„Die Selbstverwaltung sorgt dafür, dass die Angebote und Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen und der Betriebe orientieren.“

Prävention und Absicherung – alles aus einer Hand

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen versichern mehr als 76 Millionen Menschen in Deutschland gegen Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten. Für uns Versicherte ist der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung kostenfrei, da wir automatisch über unseren Arbeitgeber oder unsere Bildungseinrichtung versichert sind. Die Beiträge zahlen die Unternehmen bzw. bei Schülerinnen und Schülern der Staat.

Die Unfallversicherung kümmert sich um mehr als die Absicherung gegen Unfälle und Erkrankungen. Sie berät und beaufsichtigt die Arbeitgeber, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen und derart zu gestalten, dass Unfälle verhindert und Krankheitsrisiken weitgehend ausgeschlossen werden können.

Praktische Erfahrung sorgen für eine bestmögliche Unfallverhütung

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beraten die Unternehmen im Arbeitsschutz. Aber woher wissen sie, was Millionen Unternehmen und Beschäftigten belastet? Die Antwort: Durch die Selbstverwaltung.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sind eben keine anonymen Verwaltungsapparate, sondern werden von engagierten Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und Versicherten gesteuert. Beide Seiten bringen ihre praktischen und branchenspezifischen Erfahrungen aus den Betrieben in die Verwaltung ein. Die Zusammensetzung der Vertreterversammlungen spiegelt dabei die Struktur der Mitgliedsunternehmen (Dienstleistung, Handwerk, Industrie) wider.

Die Selbstverwaltung entscheidet darüber, welche Probleme im Arbeitsschutz erforscht werden. Die Ergebnisse fließen in Arbeitsschutzvorschriften und –regeln ein, die wiederum von der Selbstverwaltung beschlossen werden. Die Selbstverwaltung stellt also sicher, dass die Angebote und das Handeln der Unfallversicherung im Arbeitsschutz stets kostengünstig sind und sich an den Bedürfnissen der Praxis und der jeweiligen Branche orientierten. Und das mit Erfolg: Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland.

Einfluss der Selbstverwaltung bei der Unfallversicherung

Die Mitglieder der Selbstverwaltung einer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse entscheiden sowohl über den Haushalt, das Beitragsrecht (beispielsweise den Gefahrtarif) und den Stellenplan des jeweiligen Unfallversicherungsträgers. Darüber hinaus kontrollieren sie in den Renten- und Widerspruchsausschüssen die Entscheidungen der Verwaltung, zum Beispiel bei Leistungen für uns Versicherte.

 

Fotos: Nikolaus Brade

Weitere Informationen

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Selbstverwaltungen in der Techniker Krankenkasse, BARMER GEK, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, HEK – Hanseatische Krankenkasse, hkk, vertreten durch den vdek

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